Schutzbekleidung in medizinischen Bereichen

 20. January 2021      

Durch eine Schutzbekleidung im Medizinbereich entsteht ein Schutz bei der tragenden Person und dem jeweiligen Patienten.

Im Arbeitsalltag von Arztpraxen, von Kliniken oder von Laboren spielt die Medizinische Schutzausrüstung eine wichtige und große Rolle. Dadurch werden sowohl das Personal als auch die Patienten vor den Kontakten mit infektiösen Keimen, Viren oder anderen schädlichen Stoffen geschützt. Gerade zum Beispiel Handschuhe sind hier in vielen medizinischen Bereichen ein Artikel, der dort zum Einsatz kommt.

Gemäß den Angaben vom Robert-Koch-Institut gehören hier zur persönlichen Schutzausrüstung von den Mitarbeitern in Kliniken, Laboren oder Arztpraxen die Schutzhandschuhe, der Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutz, die Augenschutz, der Haarschutz und der Schutzkittel oder die Schutz-Schürze.

Die Handschuhe

Zu den hier eingesetzten Ausführungen gehören nicht nur Einmalhandschuhe (wie zum Beispiel sterile OP-Handschuhe oder Untersuchungshandschuhe), sondern auch wiederverwendbare Schutzhandschuhe sowie PE-Handschuhe, die zur Durchführung von Reinigungsarbeiten verwendet werden. Somit übernehmen Handschuhe eine wichtige Rolle bei einer solchen Schutzkleidung. Handschuhe sollten jedoch für diesen Zwecken dann getragen werden, wenn dies für eine Tätigkeit im Umgang mit potentiell infektiösen oder anderen gefährlichen Stoffen erforderlich ist.

Der Mundschutz

Ein Mundschutz sorgt dafür, dass dadurch die Keime in der Atemluft reduziert werden. Dadurch erfolgt sowohl ein Schutz für die behandelnde Person als auch für den Patienten. In den verschiedenen medizinischen Bereichen und vor allen Dingen in der Chirurgie wird durch einen Mundschutz zuverlässig eine Übertragungsgefahr von Infektionen verringert. Auch hier ist die Palette sehr umfangreich und beginnt bei dem klassischen einfarbigen Mundschutz und geht dann bis zu den hochwertigen medizinischen Schutzmasken.

Die Schutzbrillen

Solche Schutzbrillen werden zum Augenschutz bei operativen Eingriffen, beim Umgang mit gefährlichen Stoffen oder bei Reinigungsarbeiten getragen. Hier gibt es auch spezielle Überbrillen für Brillenträger. Diese Überbrille kann dann zusätzlich zu der vorhandenen Korrekturbrille getragen werden. Solche Brillen sind wiederverwendbar und langlebig und verfügen über ein gutes Sichtfeld.

Die OP-Hauben

Auch OP-Hauben gehören zum Bereich der Schutzbekleidung im OP. Somit sind OP Hauben unverzichtbar für die Vermeidung von Kontaminationen im OP. OP-Hauben gibt es sowohl für Damen und Herren. Hier stehen Einweg-OP-Hauben oder auch wiederverwendbare OP-Haube zur Verfügung.

Die OP-Bekleidung

Unter dem Überbegriff OP-Bekleidung ist die bisher aufgeführte Schutzbekleidung ebenfalls enthalten. Hier gehören sowohl die bereits erläuterten OP-Hauben oder der dargestellte Mundschutz ebenfalls dazu. Aber auch OP-Hemden, OP-Hosen oder auch OP-Clogs sowie Überschuhe gehören zu dieser Schutzbekleidung, welche im OP erforderlich ist und dort benötigt wird. Ebenfalls gehören hier auch sterile oder nicht sterile OP-Kittel zum Schutz des OP-Arztes und zum Schutz der Patienten mit dazu. Dabei gibt es hier für die verschiedenartigen OP-Bereiche unterschiedliche Ausführungen.

Darüber hinaus gibt es auch eine Schutzbekleidung, mit deren Hilfe der gesamte Körper umhüllt wird. Hierbei handelt es sich um einen Einmal-Schutzanzug. Ein solcher Schutzoverall wird mit einem in der Mitte angebrachten Reißverschluss komplett geschlossen. Der Kopfschutz erfolgt hier dann durch eine integrierte Kapuze.